Ergonomie

Ergonomie 2018-06-19T19:19:36+00:00

Büroraumplanung – Ergonomie

Ob bei der Arbeit im Büro, beim Autofahren, beim Essen oder abends vor dem Fernseher:
Der Mensch verbringt täglich bis zu 15 Stunden – und damit insgesamt mehr als 85% seiner Lebenszeit – im Sitzen.

Bewegungsmangel, speziell am Arbeitsplatz, ist heute die häufigste Ursache für Muskel- und Gelenkerkrankungen.

Rund 80% der Bevölkerung leiden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an akuten Rückenschmerzen. Bei bis zu 35% entwickeln sich daraus langfristige Beschwerden. Ursprung allen Übels ist meist der Arbeitsplatz selbst: Nach Statistik des Deutschen Büromöbelforums (2003) entsprechen noch immer mehr als 30% aller Bildschirmar-beitsplätze nicht den notwendigen ergonomischen Vorgaben.

Ständiges Sitzen und Mängel am Mobiliar führen im Büroalltag zwangsläufig zu einer ungünstigen Körperhaltung und lassen zudem die Muskulatur erschlaffen. Die Folge ist eine dauerhaft hohe Belastung und Schädigung der Wirbelsäule.

Rückenschmerzen zählen heute zu den häufigsten Krankheitsgründen: Rund ein Drittel aller Fehlzeiten in Unternehmen entsteht durch Erkrankungen an Muskeln und Gelenken. Die typischen Krankheitsbilder wie Verspannungen, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall bedürfen oft einer langwierigen Behandlung, die nicht nur von den Krankenkassen, sondern auch von den Arbeitgebern teuer bezahlt wird: Nach Angaben des Deutschen Büro-möbelforums verursachen Rückenleiden jedes Jahr rund 86 Mio. Fehltage und insgesamt ca. 37 Mrd.EUR Kosten für Lohnfortzahlung und Krankenkassen-Aufwendungen.

Dabei ist der Schaden für die Unternehmen meist noch höher anzusetzen. Eine dauerhaft falsche Körperhaltung am Schreibtisch kann bei den betroffenen Mitarbeitern die Arbeitsfreude dämpfen und zu einem Leistungsverlust von bis zu 35% führen.

Um den Bewegungsmangel am Arbeitsplatz auszugleichen und der einseitigen Belastung des Rückens entgegenzuwirken, empfehlen Arbeitsmediziner als so genannte „Ergonomie-Formel“ den gesunden Mix: Maximal 50% seiner Arbeitszeit im Büro sollte der Mensch im Sitzen verbringen; den Rest im Stehen (25%) und in Bewegung (25%).

Ergonomie am Arbeitsplatz verlangt damit eine dynamische Einrichtung:
Eine Möblierung, die Bewegung fördert und sich perfekt an individuelle Gegebenheiten und verschiedene Arbeitsabläufe anpasst. Je flexibler die Einrichtung auf die Anforderungen seines Nutzers abgestimmt werden kann, desto höher ihr ergonomischer Wert.

Elektrisch höhenverstellbare Steh-Sitz-Tische werden der geforderten Ergonomie-Formel optimal gerecht. Im Gegensatz zu starren Arbeitsplatzsystemen fördern sie durch den Wechsel von Stehen und Sitzen den gesunden Bewegungsausgleich und ermöglichen jederzeit eine flexible Anpassung an die verschiedenen Arbeitssituationen.

Die Arbeit am Steh-Sitz-Tisch fördert ein Mehr an Bewegung und kommt der von Arbeitsmedizinern empfohlenen Ergonomie-Formel  (50% Sitzen,  25% Stehen, 25% Bewegung) am nächsten.

Elektrisch höhenverstellbare Steh-Sitz-Tische werden der geforderten Ergonomie-Formel optimal gerecht.

80% aller Ausgaben im Büro sind heute Personalkosten – nur 1,5% dagegen wird in die Büro-Ausstattung investiert.

Dennoch gilt:Die Investition in eine ergo- nomisch optimale Büroeinrichtung ist zu-gleich eine Investition in den Produktions-faktor „Mensch“. Mit doppeltem Gewinn für die investierenden Unternehmen. Denn die Einrichtung von Steh-Sitz-Arbeitsplätzen fördert nicht nur die Gesundheit, Zufriedenheit, Motivation und Leistung der Mitarbeiter. Sie spart durch die Reduzierung von Fehlzeiten über die gesamte Dauer der Mobiliarnutzung auch hohe Personal-kosten und zahlt sich damit schnell wieder aus. Für deutlich mehr Effizienz.

Amortisation eines Steh-Sitz-Arbeitsplatzes

Ein Krankheitstag eines Arbeitnehmers kostet Unternehmen heute rund 250,- Euro. Die Investition von ca. 1.000,- Euro in einen ergonomischen Steh-Sitz-Arbeitsplatz macht sich schon bei einer Reduzierung der Fehlzeit um nur 4 Krankheitstage – innerhalb der durchschnittlich 10-jährigen Nutzungsdauer des Tisches – bezahlt.

Durch einfache, elektromotorische Höhenverstellung bringt ein Steh-Sitz-Tischsystem auf Knopfdruck die notwendige Dynamik in den Büroalltag: Der regelmäßige Wechsel zwischen Stehen und Sitzen aktiviert die Muskulatur sowie das Herz-Kreislauf-System und beugt so körperlichen Beschwerden vor. Für mehr Gesundheit.  Viele Aufgaben – sei es ein Telefonat oder eine Besprechung – werden im Stehen deutlich schneller erledigt und bringen damit einen messbaren Zeitgewinn. Für mehr Effektivität.

Eine Reihe gesetzlicher Vorschriften regelt heute die Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen und definiert  über verschiedene Richtwerte und Maßangaben damit zugleich die Anforderungen an einen ergonomisch optimalen Steh-Sitz-Tisch:

Korrekte Anpassung an die Körpermaße:
Für eine optimale Körperhaltung im Stehen und im Sitzen sollte die Arbeits-fläche in der Höhe so individuell wie möglich einstellbar sein: Ein Höhenverstellbereich von 68 bis mindestens 130 cm bietet ideale Arbeitsverhältnisse für nahezu jede Körpergröße (ca.1,55 bis 2,0 m).

Maximale Beinfreiheit:
Um Fehlhaltungen im Sitzen vorzu-beugen, sollte das Tischsystem aus-reichend Bewegungs- und Beinfreiheit bieten. Nur ein barrierefreier Beinraum ohne störende Gestell-Traverse unterstützt das dynamische Sitzen sowie einen regelmäßigen Haltungs-wechsel und ermöglicht ein Ausstrecken der Beine – für eine optimale Durch-blutung.

Ungestörtes Arbeiten:
Ein elektrisch gesteuerter Steh-Sitz-Tisch, der bei der Höhenverstellung durch laute Motorgeräusche für Unruhe sorgt, ist für die Arbeit im Teambüro denkbar ungeeignet. Speziell bei der Einrichtung von Mehrpersonenbüros sollte deshalb auf einen ruhigen, schnellen Motorlauf geachtet werden.

Optimale Anpassung an Arbeitsabläufe:
Die Arbeit am Schreibtisch folgt natürlichen Bewegungsabläufen. Die Form der Tischplatte sollte daher auf die zumeist kreisförmigen Arbeitsbewegungen abgestimmt sein.

Wir beraten Sie gern!

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